Sonntag, 23. September 2012

Sonntag &

poorly translated


Ich denke, ich werde dem hiesigen Gospel-Chor beitreten. Ob das meiner Frömmigkeit gut tun wird, weiß ich eher nicht. Aber es war einfach recht angenehm im Gottesdienst, wenn man davon absieht, daß ich 20 Minuten zu spät ankam. Das waren genau die 20 Minuten, die ich unerwartet mit der Schwarte des heutigen Krustenbratens beschäftigt zubrachte, das Ding war nahezu unschneidbar, verrückt.

Wir haben nun also Herbst, man spürt es; jedenfalls war es der erste Sonntag nach langer Zeit im Haus, was das Sonntagsessen betrifft. Man hätte es vielleicht noch einmal draußen versuchen können, nun gut, das Leben soll ja auch nicht zu einem Ausdauertest entarten.

Der Krustenbraten war gewünscht, also bringen wir die Beschreibung in angemessener Kürze. Geschmort wurde er auf Butterschmalz, Zwiebeln, Thymian, Oregano und Rosmarin, aus dem Bratenfond entstand mit der Hilfe von Sahne eine recht passable Sauce. Was wäre weiter zu erwähnen; es gab Bohnen mit brauner Butter, ein paar gefüllte Nudeln und mindestens einen sehr zufriedenen Esser. Es gibt Schlimmeres.



I think I'll join the local gospel choir. Whether that will be good for my piety I’m not sure. But service today was quite pleasant, apart from the fact that I arrived 20 minutes late. Those were the 20 minutes that I spent working unexpectedly with the rind of today's crust roast, that thing was almost un-cuttable, strange.

So, we have autumn now, you can feel it, the first Sunday after a long time in the house, for Sunday dinner. We could perhaps have tried to eat al fresco, but well, life is not supposed to degenerate into a test of endurance.

The pork roast was “wished”, so we put the description to reasonable brevity. Braised it was on butter with onions, thyme, oregano and rosemary, from the gravy with the help of cream was created a pretty decent sauce. What to say more; there were beans with brown butter, a bit of stuffed pasta, and at least one very satisfied eater. There are worse things.



Kommentare:

Walter A. Aue hat gesagt…

Lecker schaut die Kruste aber aus! Vielleicht nimmt Deutschland auch die schlechten amerikanischen Braeuche an, nur magere Schweine zu zuechten, die aber vor dem Schlachten mit Wasser hormonal anzureichern? Ich kann hier auch keinen (oesterreichischen) Schweinsbraten mit knuspriger Schwarte mehr machen...

MartininBroda hat gesagt…

Das mit den mageren Schweinen ist hier auch so, der Rest eigentlich verboten, aber der Braten ist trotzdem ziemlich zusammengeschnurrt, obwohl geschmacklich durchaus in Ordnung.

Sagen wir, es war so auf der Grenze des Gelingens, ist aber zum Glück auf der richtigen Seite heruntergefallen.